Situation

Mein System ist voll.

Reizüberlastung ist kein Drama und keine Übertreibung. Sie beschreibt einen Zustand, in dem mehr eintrifft, als gerade verarbeitet werden kann – akustisch, visuell, sozial oder innerlich.

Drei Blickwinkel auf dieselbe Situation

Beobachtung, mögliche Erklärung und hilfreicher Schritt bleiben bewusst getrennt.

Was oft sichtbar ist

Beobachtung – ohne Deutung.

Was dahinterstecken kann

Mögliche Erklärungen, keine Diagnose.

Was helfen kann

Ansatzpunkte, die man ausprobieren kann.

Wie es sich von innen anfühlen kann

Von innen kann das sein: „Alles ist gleich laut. Ich kann nichts mehr filtern und muss raus.“ Sprache und Differenzierung sind dann oft die ersten Fähigkeiten, die schwerer zugänglich werden.

Wie es von außen wirken kann

Von außen wirkt das manchmal wie Überempfindlichkeit, schlechte Laune oder Desinteresse. Tatsächlich ist es häufig ein Schutz- und Regulationsvorgang.

Mögliche Einflussbereiche

Was hier zusammenspielen kann

Sensorik

Geräusche, Licht, Berührung oder Gerüche können sich addieren.

Soziale Anforderung

Gleichzeitig zuhören, reagieren und Mimik lesen kostet zusätzlich Kapazität.

Körper / Zustand

Anspannung und Enge steigen; Regulation wird schwerer.

Erholung

Fehlende Rückzugsmöglichkeiten verhindern das Wiederauffüllen.

Fragen zum Innehalten

Kleine Experimente

Passend zum Weiterlesen

Möchtest du das mit jemandem durchgehen?

Im Coaching schauen wir gemeinsam und ruhig auf deine Situation – in deinem Tempo.