Impuls

25 Jahre funktioniert

Von außen lief alles. Innen lief eine zweite Arbeit mit, die keiner gesehen hat.

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Führungskraft, Teams aufgebaut, große Kunden, Bühnen. Gut gelaunt, immer eine Idee, oft Ergebnisse, mit denen keiner gerechnet hat. So sieht es von außen aus.

Von innen sieht es anders aus. Der Kopf nimmt mehr auf und das intensiver: jede Stimme im Raum, jede Stimmung, jedes Detail. Vieles läuft gleichzeitig. Das letzte Gespräch, die nächste Mail, der Zahlendreher in der Präsentation, die Frage, warum der Kollege heute so still ist.

Daraus entstehen oft die besten Ideen. Und genau deshalb scheitert man an anderer Stelle an Dingen, die für andere ganz einfach sind.

Masking: sich anpassen, damit es nicht auffällt

Den Unterschied überspielen, jeden Tag. Damit es nach außen passt, damit man „normal“ wirkt, damit alles perfekt ist. Dafür gibt es einen Begriff: Masking, auf Deutsch etwa Maskieren oder Tarnen.

Das ist nicht der Stress, den alle mal haben. Es ist eine zweite Arbeit neben dem eigentlichen Job. Unsichtbar für andere und oft auch für einen selbst. Viele Menschen mit ADHS, Autismus oder AuDHS kennen das, manche merken es erst nach Jahren.

Der Kopf macht das lange mit. Der Körper irgendwann nicht mehr.

Was im Team helfen kann

  • Nicht nur auf Ergebnisse schauen, sondern fragen, was es kostet, sie zu liefern.
  • Rahmen anbieten statt Anpassung verlangen: ruhigere Arbeitszeiten, klare Absprachen, schriftliche Infos.
  • „Läuft doch“ ist kein Beweis, dass es leicht ist.

Frage zum Innehalten: Kennst du jemanden, bei dem von außen immer alles läuft?

Weiterdenken?

Wenn dich das Thema begleitet, findest du im Coaching Raum, es in Ruhe zu vertiefen.